Der amerikanische Traum 2.0

Entrepreneur versus Gründer.

Zumindest bis zu meiner Generation verbindet man die USA mit Begrifflichkeiten wie „Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten!“ oder „Vom Tellerwäscher zum Millionär!“. Jeder konnte den „American Dream“ leben, wenn er nur wollte und hart genug dafür arbeitete. Die Bezeichnung für Menschen die diesem Traum folgten und folgen ist Entrepreneure (kommt eigentlich aus dem Französischen) und ist vom Start weg schon viel positiver belegt als unser Begriff des Gründers oder noch schlimmer Existenzgründers (Hilfe! Es geht um meine Existenz – fast schon bedrohlich). Wikipedia sagt dazu.“Entrepreneurship ist mehr als Unternehmensgründung und effiziente Nutzung von Ressourcen, es schließt kreative Elemente wie Identifizierung von (Markt-)Chancen, das Finden von neuen (Geschäfts-)Ideen und deren Umsetzung in Form von neuen Geschäftsmodellen ein.“ Das klingt gut, motiviert und macht Sinn! Ich finde es beschreibt den wichtigsten Schritt für alle Entrepreneure / Gründer und zwar das kreative Element in der Ideenfindung und in der Gschäftsmodellentwicklung. Dieser Schritt ist entscheidend für den kurzfristigen aber insbesondere den langfristigen Erfolg einer Unternehmensgründung – unabhängig von der Größe des geplanten Vorhabens oder des Gründungsteams. Nun braucht aber jede Unternehmensgründung Unterstützung, unterschiedlich, individuell – maßgeschneidert eben! Benutzt man Google um Informationen zum Thema Unternehmensgründung zu bekommen landet man bei den altbekannten Angeboten privater Dienstleister (Die richtige Unternehmensform, Steuerberatung, Sozialversicherungstipps, Businessplan & Finanzierung) – ach ja und hunderten von „trendigen“ Büchern wie es sicher klappt!

Aber es braucht doch noch mehr – sozusagen etwas Übergeordnetes – etwas das einen Gründer in seinem Schritt bestärkt! Findet man dies in seinem Freundes & Bekanntenkreis? Vielleicht, doch ich glaube dort kommt die Bewunderung mehr für den Mut des Gründers als für seine Idee – inklusive dem dann folgenden Ratschlag – „Überleg Dir das nochmal gut!“ Wen wunderts, unsere Elterngeneration – und auch noch viele später Geborenen – sind nach wie vor der Meinung, dass wenn man einmal in einem Unternehmen (vielleicht wo man auch schon seine Lehre absolviert hat) angestellt wurde, bei „guter Führung“ bis zur Pensionierung ein sicheres zweites „Zuhause“ gefunden hat. Super – das hilft!

Kann der Gründer auf Unterstützung durch die Vertretung der Allgemeinheit – also unseren Staat und seine Organisationen hoffen? Die dafür geschaffenen Einrichtungen wie z.B. das Gründerservice (http://www.gruenderservice.at/startseite.wk) sind sichtlich bemüht – keine Frage – aber schaffen Sie es diese Entrepreneur-Kultur zu gestalten und moralischen – ja fast schon psychologischen -Beistand zu generieren? Die Antwort darauf möchte ich jedem selbst überlassen. Aber was nun?

Allen Gründern, denen die englische Sprache nicht fremd ist möchte ich folgenden Link ans Herz legen (http://www.whitehouse.gov/economy/business/startup-america). Bravo Obama – der amerikanische Traum 2.0 – ist online! Sie, sehr verehrter Präsident werden wahrscheinlich nicht die zündende Idee geboren haben – aber Sie (hoffentlich noch länger amtierender Präsident) sind wohl das beste Testimonial für den amerikanischen Traum! Ich glaube Ihnen!

Und was macht Österreich?! Ja, Sie Herr geschätzter Präsident Fischer – Sie haben ja schon eine Art „Fisherman´s-tube“ online (http://www.bundespraesident.at/nc/aktivitaeten/videogalerie/)

Posted by Mario Sepp, MBA

wie wär´s mit einem präsidialen Chat beim nächsten Staatsbesuch in den USA?! Ich, und ich glaube, viele Gründer würden ein neues „Entrepreneur – Klima“ sehr begrüßen! Denkt Mario!

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